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Technisch-praktischer Bereich

Projektunterricht in der "Pahren Agrar Kooperation"

Im Schuljahr 2019/20 waren Schüler der 9. Klassen der Solle Regelschule im Rahmen des Natur-Technik Unterrichtes Gast in der „Pahren Agrar Kooperation“. Sie tauschten das Klassenzimmer mit dem Kommunikationszentrum ""Öko-Scheune" im Hanfpavillon in Läwitz und erhielten vor Ort Informationen zu den Themen „Regenerative-Erneuerbare Energien“ und "Nachwachsende Rohstoffe".

"Begreifen" findet nicht nur im Kopf statt. Etwas begreiflich machen an Objekten, die auch körperlich zu begreifen sind, fördert das Aufnahmevermögen und die Nachhaltigkeit des Erlebten. Und so konnten die Schüler im Rahmen der Unterrichtsstunden wenig Theorie und viel Praxis erleben, sodass die Nachhaltigkeit des Erlebten sich besonders verbessern konnte.

Da im Kooperationsverbund der „Pahren Agrar“ eine Vielzahl von unterschiedlichen Unternehmen vereint sind und darüber hinaus noch die Themen alternative Energiegewinnung und nachwachsende Rohstoffe einen hohen Stellenwert besitzen, bieten sich diese günstigen Bedingungen an, um einen Projektunterricht praxisbezogen durchführen zu können.

So lernten die Schüler, welche Betriebe und vor allem welche Betriebsformen unter dem Dach der Kooperation vereint sind. Schwerpunkte bildeten jedoch die Themen Biogaserzeugung, Biokraftstoffherstellung sowie die Gewinnung und Nutzung von Hanffasern. Ganz ohne theoretische Einweisungen ging es trotzdem nicht. So wurden die technischen Abläufe der einzelnen Produktionsfelder erörtert und Wissenswertes aus der Praxis vermittelt. Vor Ort konnten dann die Hanffaseraufschlussanlage in Läwitz, die Ölmühle in Wenigenauma und die Biogasanlage in Muntscha besichtigt werden.

Abschließend kann man sagen, dass die Schüler mit den erhaltenen Informationen und vermittelten Erfahrungen feststellten, dass die regenerativen bzw. alternativen Energiequellen umweltfreundlich und unerschöpflich sind. Auch wenn die technische Umsetzung der Nutzung solcher Energien derzeit noch nicht optimal ist, so ist es doch höchste Zeit auf diese umzusteigen, um so den Treibhauseffekt zu verringern und die Umwelt zu schonen.

Zum Abschluss des Projektunterrichtes unterstützen die Schüler von Juli bis September 2020 das Hanflabyrinth in Läwitz. Hier arbeiten sie mit den Mitarbeitern der Pahren Agrar GmbH bei der Organisation und Durchführung des Hanflabyrinthes in Läwitz aktiv mit. Vor Ort im Hanflabyrinth können die Schüler ihr erlerntes Wissen anwenden und an die Besucher des Labyrinthes weitervermitteln und diese über die Möglichkeiten, die der Hanf heutzutage bietet, aufklären.

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